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Sonntag, 19.11.2017

Theater

Am August Vetter Berufskolleg sind regelmäßig Theatergruppen zu Gast, die ihre Stücke hier aufführen und in anschließenden Gesprächen und Projekten anregen, Theaterarbeit in die eigene Berufsvorstellung im sozialpädagogischen und erzieherischen Bereich aufzunehmen.  Besonders die Fachschule für Sozialpädagogik hat hier auch unterrichtliche Schwerpunkte, an die mit solchen Projekten angeknüpft werden kann.

"Apfel - nein Danke! - Oder: Wie Adam und Eva die Drogen fanden - Januar 2015

"Nur nicht den Apfel essen!"
Adam und Eva langweilen sich im Paradies
"Ich will das echte Leben spüren!"

Die Burghofbühne Dinslaken war im Januar 2015 zu Gast in unserer Schule. Mit „Apfel - nein Danke! oder: Wie Adam und Eva die Drogen fanden“ zeigen sie ein Stück über Langeweile, über die Flucht in Drogen, aber auch über die Suche nach einem Ausweg.

Im Rahmen des Unterrichts zum Themenfeld Sucht und Drogenprävention besuchten die zwölften Klassen der HBFS und der FOS das Stück. Sie waren besonders beeindruckt vom ausdrucksstarken Spiel der drei Schauspieler. Mit Erstaunen und Bewunderung beobachteten sie, wie die Schauspieler im Stück spielten, liebten, sich langweilten, sich Alkohol und Drogen hingaben und verzweifelt nach dem echten Leben suchten. Mit starkem körperlichen Einsatz verliehen sie den Charakteren eine große Lebendigkeit, die die jugendlichen Zuschauer nicht kalt ließ. 

Im anschließenden Gespräch mit der Regisseurin und den Schauspielern gingen die Fragen dann auch schnell genau darum: Wie ist das, sich auf der Bühne bloß zu stellen, so über sich hinaus zu gehen? Die Akteure des Stücks erzählten freigiebig aus ihrem Schauspielerleben und brachten so etwas von der Faszination des Theaterlebens in unsere Schule.

 

Fotos: Burghofbühne Dinslaken, Landestheater im Kreis Wesel e.V.

Grenzgebiete - Dezember 2012

Das Projekt arbeitet präventiv gegen sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen.

Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen sind keine Seltenheit. Beinahe zwei Drittel der Mädchen und etwa ein Drittel der Jungen machen im Teenageralter unfreiwillige sexuelle Erfahrungen oder erleben Grenzverletzungen. Nicht zuletzt die Missbrauchsfälle bei einer Jugendfreizeit auf Ameland im Jahr 2010 haben das Projekt GRENZGEBIETE angestoßen, welches von der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen in 2011/2012 mit großer Resonanz durchgeführt wurde.

Inzwischen hat die Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V. das Projekt übernommen und bringt es in Nordrhein-Westfalen in die Schulen und Einrichtungen der Jugendarbeit, so auch am 12.12.2012 ins August-Vetter-Berufskolleg in Bocholt.

Die Ziele von GRENZGEBIETE sind

  • Mädchen und Jungen in der Wahrnehmung ihrer Grenzen zu stärken,

  • erwachsenen Fachkräften in Jugendarbeit und Schule Anregungen für die Präventionsarbeit zu geben und

  • Eltern dabei zu unterstützten, mit ihren Kindern über das Thema ins Gespräch zu kommen.

Das Projekt setzt sich aus vier verschiedenen Bausteinen zusammen:

Im Zentrum steht das Theaterstück „EinTritt ins Glück“ für Jugendliche ab der 7. Klasse. Dieses wird in Kooperation mit der „theaterpädagogischen werkstatt“ aus Osnabrück aufgeführt. Im Anschluss an die Aufführung werden mit den Jugendlichen in Workshops unter der Leitung von theaterpädagogischen Fachkräften die sich ergebenden Fragen bearbeitet.

Einen zweiten Baustein stellt die Fortbildung für erwachsene Fachkräfte dar. Hier können Erzieherinnen und Erzieher, Fachkräfte aus der Jugend- und Schulsozialarbeit sowie Lehrkräfte für das Thema „Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen“ sensibilisiert und informiert werden. Darüber hinaus gibt es in der Fortbildung konkrete Handlungsempfehlungen und Methoden, die helfen, über sexuelle Übergriffe zu sprechen und ihnen vorzubeugen. Dieser Baustein geht dem Theaterstück voran.

Eine kompakte Informationsweitergabe erfolgt im dritten Baustein, einer Informationsveranstaltung für Eltern, Lehrkräfte sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem erfahren, wie sie Jugendliche darin unterstützen können, sich gegen Grenzverletzungen zu wehren. Dieser Baustein kann auch dazu genutzt werden, um sich über GRENZGEBIETE zu informieren.

Schließlich gibt es den vierten Baustein in Form von ergänzenden Materialien, in welchen Fragen und Antworten zum Umgang mit sexuellen Übergriffen dargestellt sind. Es gibt sowohl Broschüren für pädagogische Fachkräfte und Eltern, als auch eine zielgruppengerecht aufgearbeitete Broschüre für die Jugendlichen. Außerdem findet man dort eine Übersicht über geeignete Beratungsangebote.

Koordiniert wird das Projekt in Nordrhein-Westfalen von der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendschutz NW e.V. Weitere Informationen unter

www.thema-jugend.de

Das Projekt setzt sich aus vier verschiedenen Bausteinen zusammen:

Im Zentrum steht das Theaterstück „EinTritt ins Glück“ für Jugendliche ab der 7. Klasse. Dieses wird in Kooperation mit der „theaterpädagogischen werkstatt“ aus Osnabrück aufgeführt. Im Anschluss an die Aufführung werden mit den Jugendlichen in Workshops unter der Leitung von theaterpädagogischen Fachkräften die sich ergebenden Fragen bearbeitet.

Einen zweiten Baustein stellt die Fortbildung für erwachsene Fachkräfte dar. Hier können Erzieherinnen und Erzieher, Fachkräfte aus der Jugend- und Schulsozialarbeit sowie Lehrkräfte für das Thema „Sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen“ sensibilisiert und informiert werden. Darüber hinaus gibt es in der Fortbildung konkrete Handlungsempfehlungen und Methoden, die helfen, über sexuelle Übergriffe zu sprechen und ihnen vorzubeugen. Dieser Baustein geht dem Theaterstück voran.

Eine kompakte Informationsweitergabe erfolgt im dritten Baustein, einer Informationsveranstaltung für Eltern, Lehrkräfte sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem erfahren, wie sie Jugendliche darin unterstützen können, sich gegen Grenzverletzungen zu wehren. Dieser Baustein kann auch dazu genutzt werden, um sich über GRENZGEBIETE zu informieren.

Schließlich gibt es den vierten Baustein in Form von ergänzenden Materialien, in welchen Fragen und Antworten zum Umgang mit sexuellen Übergriffen dargestellt sind. Es gibt sowohl Broschüren für pädagogische Fachkräfte und Eltern, als auch eine zielgruppengerecht aufgearbeitete Broschüre für die Jugendlichen. Außerdem findet man dort eine Übersicht über geeignete Beratungsangebote.

Koordiniert wird das Projekt in Nordrhein-Westfalen von der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendschutz NW e.V. Weitere Informationen unter

www.thema-jugend.de